Die Jägerzäune brechen meinen Blick
schon vor dem Wald, wie eh und je,
und spießen ihn auf ihre Köpfe.
Ich hänge fest. Mein kleiner Zeh
fängt an zu jucken. Mir wird kalt.
Ein Spiel, ein erstes feuchtes Tasten,
die alten Zöpfe, frisches Stroh,
verwahrt in dem Zigarrenkasten.
Es riecht auch heute noch nach Kuba,
nach Aufstand, Krise und nach Spaß.
Mein Lachen löst sich in der Starre.
Ich lös mich auf. Der Mond wird blass.
© Simone Keil 2009
Samstag, 1. August 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen